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Die Wahl der Fütterungsart

Mit dem Einzug unseres Hundes haben wir die Verantwortung für ihn und insbesondere auch für seine Gesundheit übernommen. Die Ernährung spielt hierbei keine unwesentliche Rolle. Bereits im Vorfeld hatten wir uns über diverse Fütterungsarten und Futtersorten informiert und durch unsere Züchterin sind wir auf das "Barfen" gestoßen.

Die kleinen Welpen werden bei ihr von Beginn an gebarft. Mit sehr viel Liebe und Engagement widmet sie sich der Hundezucht. Da wir uns damals noch für keine Fütterungsart entschieden hatten und unsere Züchterin es auch gerne gesehen hätte, wenn wir das Barfen fortsetzen würden, standen wir dem Thema offen gegenüber und wollten es zumindest mal versuchen.

Anfangs waren wir noch ein wenig skeptisch, aber wir hatten eben eine andere (falsche) Vorstellung davon. Wir stellten es uns sehr viel komplizierter, zeitaufwendiger und auch ekliger vor.

Was ist B.A.R.F.?

Die Bezeichnung "BARF" stammt ursprünglich aus dem amerikanischen und bedeutet "Bones And Raw Foods" (Knochen und rohes Futter). Hier in Deutschland hat sich BARF in den letzten Jahren als "Biologisch Artgerechtes Rohes Futter" bei einer großen Fangemeinde durchgesetzt.

Beim "Barfen" wird somit das Futter aus frischen Zutaten vom Hundebesitzer selbst zubereitet. Dieses wird nicht selten kritisch beäugt, da seitens der Fertigfutterhersteller und auch der Tierärzte immer wieder vor rohem Fleisch und der Knochenfütterung gewarnt wird.

Wäre unser Hund ein Dosenfutterliebhaber, so wäre er mit Dosenöffner auf dem Rücken auf die Welt gekommen. Da dem nicht so war, haben wir das Experiment "BARF" gewagt und es bis heute nicht bereut!

Hier einige Vorteile des Barfens:

  - kein übler Hundegeruch

  - Welpen wachsen langsamer und gesünder auf

  - kein Zahnstein (Knochen dienen der Zahnreinigung)

  - weniger Parasiten

  - wesentlich (!) kleinere Kotmengen

  - deutlich weniger bis keine Blähungen

  - starke Bänder und Sehnen, bessere Muskulatur

  - Risiko der Magendrehung drastisch reduziert

  - schönes, gesundes, glänzendes Fell

  - starkes Immunsystem

Das Zubereiten der Mahlzeiten dauert kaum länger, als das Öffnen einer Konservendose. Der Zeitfaktor kann also hier vernachlässigt werden. Was die Kosten angeht, so können wir auch keinen Nachteil im Vergleich zu manchem Fertigfutter erkennen, denn auch hier werden teilweise stolze Preise verlangt. Und an das Hantieren mit dem rohen Fleisch, dem Pansen und den anderen leckeren Kostbarkeiten hatten wir uns relativ schnell gewöhnt, wobei ich glaube, dass man sich an Blättermagen nie gewöhnen kann :-)

Wer sich über das "Barfen" noch intensiver informieren möchte, der schaue bitte auf die Website von Swanie Simon

Hier erhaltet ihr Informationen über das Barfen generell, erste Anleitungen bzw. Fütterungspläne sowie eine Auflistung der Zusätze, die dem Futter beigemischt werden können.